Watch for wishes

Gestern war ich, mal wieder etwas Neues, zum ersten Mal auf einer Filmpremiere: „Robin – watch for wishes“ hatte seinen großen Start auf der Leinwand. Ich bin dort mehr oder weniger zufällig gelandet, weil eine alte Schulfreundin maßgeblich an diesem Film beteiligt war und mich eingeladen hatte. Zuvor wusste ich nur, dass es im Film irgendwie um einen kranken Jungen geht, dass es zum Teil in Südafrika spielt und dass das Ganze irgendwas mit Charity zu tun hat. Nachdem ich jetzt nicht nur den Film gesehen habe, sondern auch noch viel über das Projekt, das dahinter steht, gelernt habe, bin ich von der Idee schwer begeistert und möchte sie euch gerne ans Herz legen:

Im Film „Robin“ geht es um einen unheilbar kranken Jungen, Robin, der eine Liste mit Dingen aufgeschrieben hat, die er noch erleben möchte. Sein Vater John möchte ihm diese Wünsche erfüllen. Es folgen ein verrückter Roadtrip, Poetry-Slams, Polizeieinsätze und ein wirklich unerwarteter Twist am Ende – mehr soll nicht verraten werden. Und das Praktische an diesem Film ist: Ihr müsst dafür nicht ins Kino gehen, sondern könnt ihn in den nächsten vier Wochen in voller Länge und bester Qualität auf Youtube sehen. Völlig kostenlos für die Zuschauer – und mit einer tollen Nebenwirkung: Mit jedem Aufruf des Films auf Youtube gehen zehn Cent an drei Einrichtungen, die sich für Kinder und / oder die Bekämpfung von schweren Krankheiten einsetzen: DKMS, McDonald’s Kinderhilfe und SOS Kinderdorf.

Dieses „Watch for wishes“-Projekt ist der Versuch eines „social impact movies“, also eines Films, der nicht nur künstlerisch ansprechend ist, sondern auch noch etwas Gutes bewirkt. Damit die Produktionskosten minimiert werden, haben Cast und Crew ohne Gage gearbeitet. Damit das Projekt an sich aber erfolgreich wird, kommt es darauf an, dass so viele Menschen wie möglich in den nächsten vier Wochen „Robin“ auf Youtube ansehen (es lohnt sich, wirklich!) und den Film gerne auch über soziale Medien verbreiten. Wenn sich dieses Projekt, das es in dieser Form noch nicht gab und damit auch ein Experiment ist, welche neuen Wege sich in der Filmproduktion, -finanzierung und -verbreitung gehen lassen, erfolgreich ist, könnte es der Vorreiter für andere Filme sein und damit vielleicht noch für viel mehr Menschen Gutes tun. Also los: anschauen und teilen!