Tigerstarke Fragen

Es ist schon ein bisschen her, seit dietiger von kindundweg mich für den Liebster-Award nominiert hat, aber was lange währt, wird endlich gut und so beantworte ich gerne ihre Fragen:

1. Was ist das Ziel deines Blogs?

Das ist schwierig zu sagen. Genau genommen gibt es kein wirkliches Ziel. Ich habe diesen Blog ursprünglich als Selbstmotivation für mein Studium gestartet, aber das spielt inzwischen keine nennenswerte Rolle mehr. Spannend am Bloggen sind, wie ich schnell feststellte, die Menschen, mit denen man dadurch in Kontakt kommt. Und auch wenn das Bloggen schon mal eine größere Rolle spielte und ich gerade nicht allzu häufig dazu komme, weder zum Schreiben noch zum Lesen, habe ich noch nie darüber nachgedacht, völlig damit aufzuhören – weil mein Herz an Menschen hängt, die ich vielleicht noch nie gesehen habe, aber die mich schon öfters wortgewaltig berührten und inspirierten.

2. Wie lange brauchst du durchschnittlich für einen Blog-Beitrag?

Das kommt darauf an. Meistens denke ich schon vor dem Schreiben eine Zeit lang darüber nach, formuliere im Kopf und dann kommt das Tippen und Sprachfeilen. Manchmal nehme ich mir vor, länger an einem Beitrag zu arbeiten, bin unzufrieden mit dem einen oder anderen Detail und will ihn erst mal in den Entwürfen liegen lassen, um später noch zu verbessern – aber erfahrungsgemäß bleiben solche Entwürfe dann lebenslang in diesem Status. Was also veröffentlicht wird, hat in den meisten Fällen nicht mehr als ein oder zwei Stunden Schreibzeit gebraucht.

3. An welchem deiner bisherigen Beiträge hängt dein Herz besonders?

Es ist schwierig, eine Auswahl zu treffen, aber ich mochte diesen hier sehr gerne und auch an jenem hängt mein Herz. Dieser und dieser sind in sich nur Zitate – aber welche, die ich bis heute sehr schätze.

4. Welche fünf Dinge würdest du auf die berühmte einsame Insel mitnehmen?

Rein praktisch wären das wohl Lebensmittel, Kommunikationsgeräte und Werkzeuge, aber da hier wahrscheinlich nicht die lebensnotwendigen Dinge im Fokus stehen: Papier und Stifte, meine Ukulele, Goethes Wahlverwandtschaften und (denn wann habe ich schon die Zeit dafür, wenn nicht auf der einsamen Insel?) Kants gesammelte Kritiken.

5. Was/wo ist dein “Happy-Place”?

Tatsächlich ganz klischeehaft: Dort, wo Menschen sind, die ich liebe. Ich hänge nicht so sehr an Orten. Wobei – das Meer…

6. Welches Fortbewegungsmittel bevorzugst du?

Innerstädtisch das Fahrrad, im Winter auch häufiger die U-Bahn. Bei weiteren Reisen den ICE, wobei mir auch Autofahren gelegentlich Spaß macht – aber nicht unbedingt über mehrere hundert Kilometer bei Regen, auch wenn sich das nicht immer vermeiden lässt.

7. Engagierst du dich sozial? Wenn ja, wofür?

Ich habe leider nicht so viel Zeit, wie ich gerne hätte. Aber ein Projekt, das ich finanziell und tatkräftig, wann immer ich es arrangieren kann, unterstütze, ist der Mensch-Tier-Begegnungshof Lamahausen. Dort leben an die vierzig verschiedene Tiere, Lamas, Esel, Ziegen, Schweine, Hunde, Katzen, Kaninchen, Hühner in zumindest weitgehend harmonischem Miteinander und Menschen, alt, jung, mit und ohne Behinderungen können sich dort auf Begegnungen mit Tieren auf Augenhöhe einlassen.

8. Was ist deine Lieblings-Schokoladensorte?

Je nach Tagesform Nougat oder Beinahe-Zartbitter mit 45 % Kakao.

9. Welches Buch hat dich in deinem Leben am meisten beeindruckt?

Bisher: „Eat Pray Love“ von Elizabeth Gilbert und „Die Brüder Löwenherz“ von Astrid Lindgren.

10. Hast du schon mal eine Elfe gesehen?

Nein, jedenfalls keine mit Flügeln.

11. An welchem Ort wärst du genau jetzt am liebsten?

Tatsächlich bin ich gerade in diesem Moment in meiner kuschelig-warmen Wohnung mit dem Dezemberregen vor dem Fenster sehr zufrieden.


Ich werde keine elf neuen Blogger nominieren, hinterlasse aber elf neue Fragen – wer Lust hat, kann sie sich gerne nehmen und beantworten, ich bin gespannt darauf!

  1. Wie wichtig sind dir Rituale?
  2. Assoziierst du mit „Weihnachtszeit“ eher Entspannung oder Stress?
  3. Siehst du positiv in die Zukunft?
  4. Wann hast du das letzte Mal geweint?
  5. Würdest du an deinem gegenwärtigen Leben gerne etwas verändern?
  6. Glaubst du an einen Gott?
  7. Welche ist deine Lieblings-Jahreszeit und warum?
  8. Welche Rolle spielt Musik für dich?
  9. Was würdest du gerne noch lernen?
  10. Machst oder bekommst du lieber Geschenke?
  11. Wann hast du das letzte Mal jemandem einen handschriftlichen Brief geschrieben?
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Schafige Fragen

Anna von asheepishwonderland hat mich für den Liebster-Blog-Award nominiert, worüber ich mich sehr gefreut habe – dankeschön! Die Regeln dürften ja bekannt sein: Fragen beantworten, neue Fragen stellen, neue Blogger nominieren. Weil ich aber alle Blogger, die ich gerne lese, irgendwann schon einmal nominiert habe, lasse ich diesen Teil weg und beantworte einfach nur die Fragen.

1. Wenn dir heute jemand 1 Million Euro geben würde unter der Bedingung, sie innerhalb einer Woche komplett auszugeben, was würdest du damit machen?

Ich würde die Häuser abbezahlen, in denen meine Mutter und mein Vater leben. Außerdem Muttis und mein Auto. In meinem bisherigen Was-wäre-wenn-Millionengewinn-Masterplan stünde vom Rest des Geldes eigentlich eine kleine feine Eigentumswohnung für mich auf der Liste, aber dafür ist eine Woche zu knapp – dann buche ich noch einen schönen Urlaub für Monsieur und mich und verschenke den Rest an Menschen, die das Geld gut gebrauchen können.

2. Worüber hast du zuletzt richtig doll gelacht?

Über einen Beitrag aus der Was-mein-Leben-reicher-macht-Kategorie der letzten „Zeit“-Ausgabe, der in etwa so ging: „Nach minutenlangem Schluchzen und der vierten Wiederholung der Frage ‚Was möchtest du?‘ sagt unser kleiner Sohn sein erstes Wort: ‚Keks!'“

3. Dein Lieblingsbuch? Oder Film?

Hui. Ganz ganz schwierige Frage, weil ich eigentlich finde, dass das sehr tagesformabhängig ist. Notfalls könnte ich mich festnageln lassen auf „8 Frauen“, „Lachsfischen im Jemen“ oder „Wenn Träume fliegen lernen“ in Filmform, „Eat Pray Love“, „Die Brüder Löwenherz“ oder den siebten Harry-Potter-Band als Buch.

4. Hast du eine kreative Ader? Falls ja, möchtest du ein Foto deiner Werke zeigen?

Das mit der Kreativität ist so eine Sache. Ich bin kreativ, davon bin ich fest überzeugt – nur worin sich diese Kreativität bei mir am besten äußern kann, das versuche ich noch herauszufinden. Ein bisschen vielleicht hier im Blog, im Schreiben, wobei ich das Schreiben nur auf dieser sehr persönlichen Ebene kann und mag, im Literarischen fühle ich mich fremd. Außerdem in der Musik, ich singe unglaublich gern, habe großen Spaß am Tanzen und fange gerade an, mir selbst das Gitarrespielen beizubringen, vielleicht wird das ja etwas. Ansonsten nähe ich ein bisschen, lerne zur Zeit auch Stricken, ganz selten zeichne ich, gelegentlich versuche ich mich in der Fotografie. Also so wie auch in meinem restlichen Leben: Von allem ein bisschen.

5. Hast du vor, dieses Jahr etwas zu verändern?

Verändern ist vielleicht nicht das richtige Wort, sagen wir: verbessern. Dass das mit Monsieur und mir so richtig gut läuft von nun an, dass wir, da wir bald endlich in der gleichen Stadt wohnen werden, einen gemeinsamen Alltag hinkriegen, dass wir auch beide lernen, Dinge an- und auszusprechen, das wünsche ich mir für dieses Jahr.

6. Beschreibe deinen Blog in drei zwei Sätzen?

Tagebuch bis Erörterung, Ideenblitze, Momentaufnahmen, Gedankenmäandern. In veränderlichen Anteilen.

7. Wann hast du mit dem Schreiben begonnen, gab es einen “Auslöser”?

Ich kann mich an keinen konkreten Moment erinnern. Das Schreiben begleitet mich beinahe seit ich denken kann, es war einfach immer eine perfekte Möglichkeit, mich auszudrücken – in verschiedensten Formen.

8. Was inspiriert dich?

Meistens kleine, eigentlich unscheinbare Dinge, die ihre ganz eigene Schönheit in sich tragen.

9. Wen oder was bewunderst du?

Mutige, wahrhaftige Menschen. Menschen, die authentisch sind, bei denen Worte und Taten zusammenpassen. Menschen, die stark sind und trotzdem Schwäche zeigen können. Menschen, die lieben.

10. Welche Lektion hast du vom Leben gelernt?

Es geht immer weiter. Auch, wenn man das manchmal gar nicht glauben kann. Und egal wie schlimm etwas ist, drüber schlafen hilft immer. Um aus einem meiner Lieblingstheaterstücke zu zitieren: „Morgen ist ein neuer Tag. Morgen muss ein neuer Tag kommen.“

11. Zum Schluss gibt’s eine offene Frage, für alles, was du noch erzählen möchtest 🙂

Ich lerne für mein Leben gern Neues. Dinge, die noch auf der Was-ich-alles-lernen-möchte-Liste stehen: Italienisch, ordentlich Holländisch, ordentlich Portugiesisch, wieder richtig Französisch, Schwedisch, Dänisch, Klavier spielen, Gitarre spielen, moderne Internetseiten programmieren, diverse Gedichte auswendig, Aikido oder eine andere selbstverteidigungstaugliche Kampfsportart, Krapfen nach altem Oma-Rezept backen, Socken stricken, ein Pokerface behalten, perspektivisch zeichnen, richtig gut Tango tanzen. Diese Aufzählung ist selbstverständlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Leider wird mein Leben wohl nicht ganz ausreichen, um all das auch wirklich hinzukriegen.

Was ist Philosophie?

Weil ein Fernstudium ganz schön einsam sein kann, hat eine Kommilitonin in unserer Stadt einen „KuWi-Stammtisch“ gegründet, bei dem sich einmal im Monat angehende Kulturwissenschaftler aus der Gegend treffen können. Im Allgemeinen ist unter den drei Schwerpunktfächern Geschichte, Literatur und Philosophie, die in unserem Studiengang möglich sind, zwar die Geschichte am stärksten nachgefragt, aber aus irgendwelchen Gründen hat unsere kleine Runde bisher außer mir beinahe nur Philosophen angezogen – was spannend ist, mir schon zu vielen neuen Blickwinkeln und Denkanstößen verhalf und nicht zuletzt gelegentlich bei der Studienorganisation und Modulwahl Einfluss nimmt. Bei unserem letzten Treffen ergab sich, schon später am Abend, wir waren nur noch zu dritt, die Frage, wie man eigentlich Nicht-Studenten, die sich interessiert nach Studieninhalten im Sinne von „Und was machst du da so?“ erkundigen, treffend, kurz und verständlich zusammenfasst, was wir da so tun, wenn wir studieren, speziell auf die Philosophie bezogen, in der das Erklärproblem sich am deutlichsten äußert. Was machen wir, was lernen wir, womit beschäftigen wir uns? Was unterscheidet die Philosophie eigentlich von den anderen Disziplinen, von anderen Bereichen der Wissenschaft? Obwohl wir drei alle schon eine Weile studieren, alle schon einige Prüfungen erfolgreich abgelegt haben, eine bereits an ihrer Abschlussarbeit schreibt, fanden wir bei dieser eigentlich einfach klingenden Frage keine Antwort. Ich versuchte es mit „wir lernen Denken“ und verzettelte mich heillos, als ich das näher ausführen wollte. Einer meinte gar, das sei eine Frage, die man jetzt, mit unserem unvollständigen Wissensstand, noch gar nicht beantworten könne und dass genau das der Unterschied zwischen der Philosophie und allen anderen Fächern sei. Das gute alte Wikipedia definiert Philosophie als Wissenschaft, die „versucht, die Welt und die menschliche Existenz zu deuten und zu verstehen“. Vielleicht ist der springende Punkt, dass andere Wissenschaften Antworten geben, während die Philosophie Fragen stellt.

Guinnessscher Fragenkatalog

Herr Guinness stellte Fragen, ich antworte.

1) Welches Land würde Deine Persönlichkeit am besten charakterisieren?

Oh, das ist schwierig. Am liebsten hätte ich die coole Lässigkeit der Niederlande, die unaufdringliche Höflichkeit Englands, den Stil und den Charme Frankreichs und die positive Lebenseinstellung Italiens, aber das ist wohl eher Idealvorstellung als Wirklichkeit (sowohl der Länder als auch meinerseits).

2) Was wäre Deine Henkersmahlzeit?

Bratkartoffeln und Spiegelei.

3) Rot- oder Weißwein?

Weißwein.

4) Wo willst Du beerdigt werden?

In einem Friedwald, so dass meine Überreste die Grundlage für neues Leben und Wachstum bilden.

5) Was würde auf Deinem Grabstein stehen (außer Namen und Geburts- und Sterbedaten)?

Nichts weiter. Ich mag es schlicht.

6) Mit welchem Schauspieler/in würdest Du die Verfilmung Deiner Biographie besetzen?

Nach längerem Überlegen entscheide ich mich für Clémence Poésy.

7) Was wäre die Widmung Deiner Autobiographie?

Darüber mache ich mir Gedanken, wenn es soweit ist. Bis dahin sind mit Sicherheit noch andere Liebmenschen in meinem Leben, die Widmungen verdient hätten.

8) Wie würdest Du Stand heute Deine Tochter/Deinen Sohn nennen?

Maia / Emma / David / Jonathan

9) Stell Dir vor Du wärst Walter White aus Breaking Bad. Was hättest Du an seiner Stelle getan, als Krebs diagnostiziert wurde?

Ehrlich gesagt, keine Ahnung. Mit ziemlicher Sicherheit hätte ich nicht seinen Weg eingeschlagen. Aber ich hoffe, dass ich nie in diese Situation kommen werde.

10) Stell Dir vor, Du hast [100] Mio im Lotto gewonnen und hast alle Deine Konsumwünsche erfüllt. Mit welcher (sinnvollen) Tätigkeit würdest Du Dich beschäftigen?

Zuerst würde ich die Häuser, in denen meine Mutter und mein Vater wohnen, abbezahlen, mir eine Wohnung kaufen, meinem Bruder Führerschein und Auto finanzieren und dann noch einen gewissen Betrag anlegen für schlechtere Zeiten. Dann würde ich Geld investieren in Projekte, die Kindern aus benachteiligten Verhältnissen fördern, die behinderte Menschen fördern, die sich für artgerechte Nutztierhaltung einsetzen, die versuchen, ein Klima der Toleranz und Akzeptanz gegenüber Minderheiten zu schaffen; außerdem würde ich gerne mir bekannte Menschen unterstützen, die sich in Bolivien für Bildung und im Südsudan für den Frieden einsetzen. Und wenn dann noch etwas von dem Geld übrig ist, würde ich eine Weltreise machen.

11) Welche Frage ist Dir noch nie gestellt worden, obwohl Du immer damit rechnest?

Warum denkst du immer so kompliziert?

Eine neue Fragerunde

Einmal wieder wurde ich zum Fragen beantworten eingeladen, und zwar von der lieben Noemie. Den Teil mit dem Nominieren von anderen Blogs und neuen Fragen lasse ich weg, weil sich die Personenkreise doch immer wieder doppeln, aber Antworten gebe ich gerne. Hier also Noemies Fragen:

1. Was macht dich sprachlos?

Dreiste, unverfrorene, überrumpelnde Menschen.

2. Wenn du nochmal 20 wärst, und etwas anders machen könntest, was wäre das?

Das ist eine gute Frage, über die ich länger nachgedacht habe. Ich habe mir schon öfters überlegt, was passiert wäre, wenn ich mich nach der Schule für einen anderen Beruf entschieden hätte und ob ich damit heute vielleicht glücklicher wäre. Aber diese Entscheidung fiel schon vor meinem 20. Lebensjahr. Und eigentlich ist mein Leben ganz okay. Es gibt gute und schlechte Tage, aber ich bin für alle Erfahrungen dankbar, auch für die richtig blöden, denn eigentlich reift man an denen doch am meisten. Von daher: Nein, keine Änderungen in der Vergangenheit.

3. Wann hast du zum letzten mal so einen richtigen Lachanfall gehabt, und warum?

Das war letztes Wochenende, ich war bei der Geburtstagsparty einer Freundin, und wir sahen uns einen furchtbar trashigen alten ESC-Auftritt eines griechischen Sängers auf Youtube an – zum Schießen!

4. Auf was könntest du verzichten? Und auf was nicht?

Verzichten könnte ich… wahrscheinlich aufs Fleischessen. Auf Fernsehen. Auf das Arbeiten nur um des Geldverdienen willens. Nicht verzichten könnte ich auf Freundschaften. Auf Berühren und Berührtwerden, sowohl körperlich als auch seelisch. Auf Dazulernen. Auf leckeres Essen. Auf gute Gespräche.

5. Würdest du gern mal in die Rolle einer anderen Person schlüpfen? So sein wie sie, so denken wie sie, so fühlen wie sie , so handeln wie sie. Wenn ja, in welche?

Für eine begrenzte Zeit wäre es vielleicht spannend, mal ein Mann zu sein, oder jemand, der auf einem anderen Erdteil, in gänzlich anderen Umständen lebt als ich. Also ein Perspektivenwechsel, den ich auf anderem Wege nie bekommen kann. Aber insgesamt bin ich ganz zufrieden damit, ich zu sein.

6. Hast du je bedauert, etwas nicht getan, etwas nicht gesagt zu haben?

Aber klar. Hat das nicht jeder?

7. Welchen Traum hast du noch?

Oh, ganz kitschig-spießig, den vom Mann und den Kindern und der Katze und dem Haus und dem Baum und dem Job und den Freunden und überhaupt dem guten Leben.

8. Hast du Zeit für deine Hobbys? Oder nimmst du dir sie einfach!

Ich muss gestehen, dass ich im Moment überhaupt nichts ausübe, das man Hobby nennen könnte. Eines von früher habe ich zum Beruf gemacht, seitdem ist es kein Hobby mehr, und die anderen Hobbys aus Schulzeiten ließen sich aus verschiedenen Gründen, unter anderem auch Zeitmangel leider nicht ins aktuelle Leben übertragen.

9. Schicksal? Zufall? oder wie nennst du es?

Ob ich den Zufall oder das Schicksal für Dinge verantwortlich mache, ist bei mir tagesformabhängig. Aber häufiger muss der Zufall herhalten.

10. Was macht einen Menschen liebenswert?

Vor allem Authentizität.

11. Was war die schwierigste Frage in diesem Fragekatalog?

Die 2 und die 4.

Fragen über Fragen

Die Fragerei geht weiter! Es fragte derverstecktepoet:

1. wie kamst du zum schreiben?
Reizwortgeschichten in der fünften Klasse. Weil es in der Schule Spaß machte, schrieb Maman für mich am Nachmittage Titel auf, die ich mit Leben füllen konnte. Meine Favoriten: „Vom Maulwurf, der zum Mond fliegen wollte“ (ich darf hinzufügen, dass er es selbstverständlich dorthin schaffte) und „Wie Baron Münchhausen die Welt vor BSE rettete“ (ein Thema, das auch Zehnjährige beschäftigte).

2. gibt es für dich vorbilder?
Vorbilder im Sinne nicht von Menschen, wie die ich werden will, sondern von Menschen, die ich bewundere, weil sie authentisch leben, sich nicht unterkriegen lassen und zumindest von außen den Anschein erwecken, glücklich zu sein: Ja. Wenn ich mich auf einen Prominenten, oder sagen wir mal: eine Person des öffentlichen Lebens, festlegen soll, dann Pia Douwes. Hauptsächlich aber mehrere Personen aus dem Familien- und Bekanntenkreis, zumeist gestandene Frauen mittleren Alters, die Tag für Tag versuchen, ihr Leben inmitten von tausend Anforderungen gut hinzukriegen. Dieses Work-Life-Balance-Ding (das ja eigentlich eher ein Beruf-Kinder-Beziehung-Haushalt-ich-selber-und-jetzt-noch-schnell-Yoga-gegen-den-Stress-Balance-Ding ist) ist so eine Gratwanderung, dass ich jeden bewundere, der das ohne größere Abstürze schafft.

3. wie entstehen deine texte?

Spontan und planlos. Wenn ich eine Idee habe, schreibe ich drauflos, wenn nicht, dann eben nicht. Im Alltag organisiere und plane ich gernst, aber beim Schreiben bin ich lieber völlig ungebunden.

4. was bringt dich aus dem konzept?
Konfrontative Kritik. Überhaupt Konfrontationen der unangenehmen Sorte. (Die andern auch, aber da macht mir das Ausdemkonzeptkommen nix.) Fragen, auf die ich keine Antwort weiß.

5. wen sollten andere noch kennenlernen?
Mich!

6. warum ist schreiben wichtig?
Weil es beim Denken hilft.

7. welcher satz umschreibt dich?
„Ich wäre so gerne so mutig und so schön wie sie
Und ich würde so gerne meinem eigenen Herzen vertrauen
Ich würde mich einfach mögen und mir immer sagen
Es ist doch das Beste vor möglichst nichts Angst zu haben
Es ist doch das Beste vor möglichst nichts Angst zu haben“
(Maike Rosa Vogel: „Das mutigste Mädchen der Welt„)

8. welches buch empfiehlst du für die jackentasche?
„Das weiße Abendkleid“ von Victoria Wolff.

9. Du lädst zum essen, trinken, philosophieren
was steht als motto / einladungsnotat auf der versendeten karte?
Vermutlich gibt es keine Karte. Die richtig guten Essentrinkenphilosophierentreffen finden ja doch meistens ohne Einladung und spontan statt.

10. füller oder diktiergerät oder bleistift / warum?
Bei dieser Auswahl: Bleistift. Füller ist für Linkshänder nicht so toll (die allzeit blaugefärbte Hand und die verschmierten Hefteinträge bis zum Ende der schulischen Füllerpflicht sind mir noch zu gut in Erinnerung), und weil ich zum Formulieren die Worte sehen muss, kommt auch das Diktiergerät nicht in Frage.

11. vervollständige diesen satz!
Literatur ist………………..
… der Eingang zu einer fantastischen Welt.

Knoblochsche Blogfragen

Die geschätzte Frau Knobloch hinterlegte ein Klafter Fragen für alle Schreiberlinge mit Lust und Zeit. Mich zu diesen zählend, beantworte ich sie gleich an Ort und Stelle.

1. Ab wieviel gelesenen Einträgen folgen Sie anderen Wortkreatören/ Wortkapriziösen?

Das kommt darauf an. Manchmal reißt mich ein einzelner, zufällig in den Blickpunkt gerückter Eintrag dermaßen mit, dass meine Finger beinahe von alleine auf das magische + tippen. Aber meistens verführt ein solcher Mitreißeintrag dazu, erst einmal weiter quer zu lesen, zwei, drei, vier oder noch mehr Einträge. Wenn die dann alle auf ähnlichem Niveau liegen, reihe ich mich gernst in die Followerschlange ein.

2. Ab wann tackern Sie die in Ihre Lieblinksliste ein?

Eine schriftlich festgehalte Lieblinksliste habe ich nicht. Wohl aber eine Handvoll Blogs, die ich immer wieder gerne besuche und auf die ich nicht nur klicke, wenn ein neuer Eintrag im WordPressreader auftaucht, sondern auch einfach so, weil die Texte dort mich auch beim mehrmaligen Lesen inspirieren.

3. Wie lange bleiben Sie denen treu, die im Bloglesebefehlsknecht sehr lange nicht auftauchen?

Ab und zu überkommt mich ein Rappel und ich sortiere meine Leseliste neu. Wenn mir dabei ein Blog auffällt, der schon lange nicht mehr beschrieben wird und bei dem das bereits Hinterlegte im Laufe der Zeit an Aktualität abgenommen hat, werfe ich ihn vielleicht heraus. Aber das kommt nur selten vor.

4. Besuchen Sie ruhende Blogs und hinterlegen Sie Grüße?

Habe ich noch nicht getan. Ist aber eine gute Idee!

5. Wieviel Ihrer Lieblieblingsblogschreiber würden Sie sofort auf ein Bierchen treffen wollen?

Oh, lassen Sie mich einmal zählen. Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, … plusminus ungefähr.

6. Haben Sie schonmal einen Blog komplett nachgelesen, auch über Jahre hinweg, weil Sie so angetan waren?

In einem Rutsch erst einmal, das war eine Seite, bei der ich die Wortkapriziöse persönlich kannte und erst später den Blog entdeckte. Aber immer wieder lasse ich mich in Blogs vom aktuellen hin zu anderen, älteren Artikeln treiben und finde dabei gelegentlich unverhoffte Perlen.

7. Gibt es Blogs, die sie zwar gernst besuchen, sich da aber noch nicht bemerkbar gemacht haben?

Ja.

8. Aus welchen Gründen?

Weil ich prinzipiell dazu neige, meine Klappe zu halten, so lange ich nichts Konstruktives beizutragen habe.

9. Sind Sie nur bei WordPress lesend unterwegs oder besuchen Sie auch Blogs anderer Plattformanbieter?

Hauptsächlich bei WordPress. Hier stöbere ich ab und zu auch einfach neugierig herum. Auf anderen Plattformen bin ich nur gezielt suchend unterwegs.

10. Haben Sie eigentlich soviel Zeit für diese Blogblogfragerunde und was hätten Sie jetzt eigentlich lieber getan?

Da ich unfallbedingt momentan dazu verdammt bin, möglichst ruhig an einem Platz zu bleiben und mich keinen größeren Erschütterungen auszusetzen, kam mir die Blogblogfragerunde gerade recht. An Tagen, an denen man um 14:00 Uhr schon die künstliche Beleuchtung helfend hinzu ziehen muss, bin ich ohnehin lieber virtuell als real unterwegs.

11. Würden Sie eine Blogfestivität besuchen, wenn Sie eingeladen werden würden?

Auf jeden Fall. Am liebsten das Knoblochsche Verpilcherungsfest.

Liebster-Award

liebster-awardVon perlenmama habe ich eine Nominierung für den „Liebster“-Award bekommen, vielen Dank dafür! Das Prinzip, so lernte ich, ist folgendermaßen: Ich muss elf von perlenmama gestellte Fragen beantworten, weitere elf mehr oder weniger unbekannte Blogger (mit unter 200 Followern) nominieren und meinerseits elf Fragen an sie formulieren. Nun bin ich ja tendenziell gegen solche Schneeballsystemspielchen, weil sie ab einer gewissen Quantität allen auf die Nerven gehen, aber weil ich es spannend finde, dadurch neue Blogs kennenzulernen, weil ich mich freue, von perlenmama so wertgeschätzt zu werden und weil ich eitel bin und gerne Fragen beantworte, mache ich trotzdem gerne mit.

1. Der perfekte Sonntag Vormittag: wie sieht er aus?

Erst einmal morgens ausschlafen, bis mich die Sonne wachkitzelt, ohne nachts aufstehen zu müssen, weil Fräulein Mau kein Futter mehr oder Langeweile hat. Aufwachen neben Monsieur, mit ausgiebiger Sonntagmorgenkuschelei. Leckeres Frühstück mit Orangensaft und frischen Brötchen, dazu gepflegtes Zeitungslesen. Danach irgendetwas Schönes, Spazierengehen, Schwimmbad, Museum oder so. Und dann ist auch schon der Nachmittag angebrochen.

2. Warum bloggst du?

Angefangen damit habe ich vor der ersten Prüfung in meinem Nebenher-Studium. Unter anderem vielleicht als eine Art Durchhalteparole für mich selbst. Inzwischen ist es viel mehr geworden. Das Schreiben tut mir gut, es ist eine Möglichkeit, mich auszudrücken. Manchmal gehe ich so weit, das Bloggen als den Briefroman des 21. Jahrhunderts zu beschreiben.

3. Hast du ein Schreibritual? Wann bloggst du, wo, wie?

Nein, überhaupt nicht. Ich blogge dann, wenn mir etwas Gutes einfällt und ich entweder den PC (lieber) oder das Smartphone (wenn der Einfall sehr dringend ist) zur Hand habe. Ich feile im Allgemeinen auch nicht lange an Texten, sondern poste sie ziemlich direkt, weil sie allesamt einer akuten Gefühlslage entspringen.

4. Was ist dein meistgelesener Post?

Wenn ich das Statistiken-Feature von wordpress.com richtig interpretiere, dann war das der Beitrag über fetzende Famosgesellen und andere Begleiter.

5. Du darfst dir ein Flugticket aussuchen, aber es geht nur one-way. Wohin würdest du dich schicken lassen?

Nach Italien. Da ist es schön und ich kann immer noch den Zug zurück nehmen. Ich bin ein Angsthase, one-way-Tickets sind nichts für mich.

6. Dein unvergessener Albtraum als Kind?

Ich habe geträumt, ich wäre mit meinem Teddy Igor in einer riesengroßen Teddybärenfabrik, die lauter solche Teddys herstellte wie mein Igor es war. Dann habe ich Igor verloren und ihn in den Unmengen von Teddybären nicht mehr wiedergefunden. – Ich hatte übrigens nie einen Teddy namens Igor. Und ich frage mich bis heute, was dieser Traum über mein Unterbewusstes aussagt.

7. Wenn du deinem 16-jährigen Ich einen Satz schicken könntest, was wäre das?

Es ist okay, sichtbar zu sein, es ist okay, Erwartungen nicht zu erfüllen, und kümmere dich um die Menschen, die du wirklich liebst, sie sind alles, was du hast. – Ein Satz, dessen Verinnerlichung meinem jetzigen Ich auch gut zu Gesicht stünde.

8. Und wenn du deinem 80-jährigen Ich eine Frage stellen könntest, was wäre das?

Gibt es eine Zeit in deinem Leben, die du als verschwendet ansiehst, oder waren alle deine Erfahrungen wichtig für deine Entwicklung? – und: Weißt du, was wahre Liebe ist?

9. Skiurlaub oder Strandurlaub? Und wo?

Strand, definitiv. (Ich kann nicht skifahren, ich friere dauernd und Berge find ich auch nicht so toll, wie alle immer sagen.) In Italien, Frankreich, Südengland oder den Niederlanden, aber so lange es Meer gibt, bin ich in der Ortswahl flexibel.

10. Was war dein schönstes Geburtstagsgeschenk überhaupt?

Eine schwierige Frage. Vielleicht das Fotobuch, das ich von einer guten Freundin zum 18. Geburtstag bekam, zur Erinnerung an sehr gute Zeiten. Ich blättere immer noch gelegentlich darin und schwelge in Erinnerungen.

11. Und ganz klassisch: Welches ist dein Lieblingsbuch? (Ich brauche neue Inspiration).

„Das“ Lieblingsbuch habe ich nicht, dafür lese ich zu viel und zu gerne. Das hängt bei mir immer von der aktuellen Stimmungslage ab. Aber ein paar sehr gute Bücher: „Bevor ich sterbe“ von Jenny Downham und „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes, wenn man mal wieder richtig Rotz und Wasser heulen möchte. „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson, wenn man sympathische Taugenichtse und skurrile Wendungen mag. „Tricks“ von Alice Munro, wenn man sich in einem unbestimmt melancholischen Gefühl wiegen möchte. „Mord in den Wolken“ von Agatha Christie, wenn man ein Faible für gut gemachte Krimis hat. „Der König der Komödianten“ von Charlotte Thomas, wenn man sich für historische Romane, die Welt des Theaters und Liebesgeschichten mit Happy End begeistern kann.

Und nun meine Nominierungen:

Käthe Knobloch, weil sie so herzzerreißend schöne Worte findet und kreiert.

Erdmannlibobs Weisheiten, weil er mich mit Alltagsskurrilitäten immer wieder zum Lachen bringt.

Tasten & Tinte, wegen seiner tollen Metaphern und Gedankensprünge.

Liebeturbulenzen, weil sie Alltag beschreibt, ohne darin unterzugehen.

Maschinenschreibprinzessin, weil ich himmelblau und rot ebenfalls für eine gelungene Kombination halte.

Viola Pustekuchen, wegen der Lebensfreude, die aus all ihren Texten herauslacht.

Das sind zwar noch keine elf, aber alle anderen Kandidaten auf meiner Liste wurden schon anderweitig nominiert und doppelt gemoppelt ist ja auch doof. Deshalb hier meine elf exklusiven Fragen für sechs exklusive Textedenker und Tastentipper:

1. Wenn du einen Text für deinen Blog schreibst, denkst du dabei an die potentiellen Leser?

2. Wovor hast du Angst?

3. Worauf bist du stolz?

4. Wovon träumst du?

5. Schokolade oder Gummibärchen?

6. Bist du eher ein theoretischer oder ein praktischer Mensch?

7. Wohin führte dich die schönste Reise, die du bisher unternommen hast?

8. Lieber Lesen oder Filmgucken?

9. Wenn du die Möglichkeit hättest, irgendetwas an deinem bisherigen Leben zu ändern, eine Entscheidung anders zu treffen – würdest du es tun?

10. Was wolltest du schon immer einmal machen, hast dich dann aber doch nicht getraut?

11. Bist du glücklich?

Hol das Stöckchen!

In den Blogs in der Nachbarschaft werden ja seit einer Weile Fragen-„Stöckchen“ munter hin und her geworfen – und nun kam ein selbiger von der wundervollen perlenmama auch zu mir. Dann legen wir doch mal los!

  1. Vervollständige den Satz: “Ich blogge weil…”
    … es für mich die ideale Art des Schreibens ist. Weil ich mich im Schreiben austoben und ausprobieren kann, ohne Erfolgsdruck, weil ich bestimmte Dinge aus meinem Leben gerne teile, weil ich auch gerne die Kommentare zu meinen Gedanken lese, mich freue, dass sich überhaupt jemand für mein Geschreibsel interessiert und durch Anmerkungen manchmal selbst ganz neue Blickwinkel entdecke.
  2. Welche drei Dinge hast du immer dabei?
    Mein Smartphone, meinen dicken Schlüsselbund und mein Portemonnaie. Aber weil das langweilig ist, da diese Dinge fast jeder immer dabei hat: Unverzichtbar in meiner Handtasche sind außerdem der Lippenpflegestift, die niedliche Pflasterbox mit der Aufschrift „Hosentaschen-Schutzengel“, die ich meiner besten Freundin zu verdanken habe, und meistens auch irgendetwas Essbares.
  3. Es brennt und du kannst noch eine Sache retten, was ist das? (Die Mitmenschen laufen selbst raus).
    Mmh, zählt die Katze als Sache oder als Mitmensch? Falls ich außer meiner kleinen Mitbewohnerin noch etwas retten darf, wäre das meine Schatzkiste.
  4. Du wirst beim Lügen ertappt. Wie reagierst du?
    Je nachdem, welche Lüge und welche Person mir gegenüber: a) Ich werde rot, senke den Blick und versuche, mich irgendwie rauszureden – oder b) ich atme einmal tief durch, schaue dem Gegenüber in die Augen und sage: „Okay, das war gelogen. Eigentlich war es so und so.“
  5. Frühling, Sommer, Herbst, oder Winter? Was hast du am liebsten?
    Frühling. Definitiv. Es gibt nichts Schöneres als die ersten Sonnenstrahlen im Jahr, die wirklich wärmen und für dieses Licht verantwortlich sind, das gute Laune macht und alles viel leichter erscheinen lässt.
  6. Was ist der eigenartigste Familienbrauch bei euch zu Hause?
    Das ist eine schwierige Frage, zumal ich im Moment alleine (mit Katze) lebe und sich so allenfalls Marotten, aber keine Familienbräuche ergeben. Bei meiner Familie, wo ohnehin alles etwas anders ist als bei anderen Leuten, gehört zu den untypischen Ritualen vielleicht das manchmal exzessive Züge annehmende Seriengucken, staffelweise auf DVD, weil es keinen Fernsehempfang gibt, aber doch alle gerne abends zur Entspannung ein bisschen vor dem Fernseher fläzen.
  7. Wenn du die eine Sprache aussuchen könntest, die du noch lernen könntest, welche wäre das?
    Wenn ich nur noch eine Sprache perfektionieren könnte, wäre das Niederländisch. Mmh. Oder doch Italienisch? Wenn ich mich für eine Sprache entscheiden soll, von der ich bis zum heutigen Zeitpunkt überhaupt keine Ahnung habe, dann fiele meine Wahl auf Dänisch.
  8. Wo würdest du gern einmal für eine Zeit wohnen?
    In Paris. Um zu gucken, ob man es da immer noch so bohème-mäßig haben kann wie das Klischee es verspricht.
  9. “Als Kind dachte ich…”
    … dass es ein Traumberuf sein müsste, wenn man den ganzen Tag mit Kindern zu tun hat, als Kindergärtnerin oder Grundschullehrerin. Ein Praktikum im Kindergarten und einen Aushilfsjob als Kleinkindbetreuerin später weiß ich: Diese Jobs wären eher Albtraumberufe für mich.
  10. In welchen Situationen verhälst du dich wissenderweise irrational? Warum?
    Wenn ich emotional aufgepeitscht bin und unsicher darüber, wie die Person, wegen der die Emotionen hochkochen, über mich denkt bzw. zu mir steht. Ich muss immer wissen, was Menschen (über mich) denken – und kann dabei deutlich besser mit Enttäuschungen als mit Unsicherheit umgehen. Wenn ich nur im Trüben fischen kann, werde ich total fuchsig und mache gelegentlich dumme, unüberlegte Dinge.

Weil das Stöckchen-Thema in den Blogs links und rechts größtenteils schon abgefrühstückt ist, verzichte ich auf eine Weitergabe von neuen Fragen. Wer sich dennoch beteiligen mag, dem seien die Fragen von perlenmama ans Herz gelegt. 🙂

Fragen, die sich nachts um elf stellen

Ist es eigentlich ein schweres Vergehen oder nur ein harmloser Fauxpas, auf seine Freundinnen eifersüchtig zu sein, weil die scheinbar die glücklichere Beziehung, das passendere Studienfach, die sicherere Zukunft haben? Gibt es die große Liebe oder sind Liebesbeziehungen immer ein Kompromiss? Warum ist Geld so lange knapp, bis die Zeit knapp wird?