Arrivederci, Fernuni

Ein letztes Mal in Hagen, ein letztes Mal nervöses Zittern auf unbekannten Gängen, ein letztes Mal spontanes Kennenlernen von genauso präprüfungsnervösen Mitstudenten und in einem verschwörerischen Ton ausgetauschte Belanglosigkeiten („Na, auch zur Mündlichen da? Bei wem denn? Ach, wird bestimmt. Viel Glück!“). Ein letztes Mal, weil das die letzte Bachelor-Prüfung war und jetzt nur noch der Zweitkorrektor für die Abschlussarbeit in die Pötte kommen muss – vom Erstprüfer weiß ich bereits um seine, gute, Notengebung -, bis ich mein Abschlusszeugnis endlich in den Händen halten kann. Sechseinhalb Jahre Studium, jetzt ist es geschafft. Und ich kann noch gar nicht glauben, dass ich ab sofort Freizeit genießen kann ganz ohne das permanente schlechte Gewissen, nichts „Sinnvolles“ zu tun. Ich freue mich schon darauf. Aber vielleicht, nach einem oder zwei Semestern ohne Lernen, wird es mir doch fehlen und ich suche mir ein Masterfach. Oder noch einen anderen Bachelor. Aber erstmal wird gefeiert.