Die Liste – Woche 6

1. Alleine in den Urlaub fahren, an einen Ort, an dem ich noch nie war.

2. Ein Wochenende lang nur tun, worauf ich gerade Lust habe, und nicht an Verpflichtungen denken.

3. Portugiesisch lernen. (noch 4,5)

Ich komme nur zögerlich voran. Im Moment sind die Lektionen hauptsächlich Verben, außerdem haufenweise Adverbien, die ich mir (im Gegensatz zu den Adjektiven, die mit Kenntnissen in anderen romanischen Sprachen leicht zu behalten sind) überhaupt nicht herleiten kann und daher wirklich stupide auswendig lernen muss. Da mache ich so manch eine Lektion zwei bis drei Mal, um zumindest einen Teil im Kopf zu behalten.

4. Lesen. Ganz viel lesen, all die Bücher, die bislang unbeachtet im Regal stehen. (3 von 10)

Zwei Seiten von „Les trois Mousquetaires“, die ich endlich mal in der französischen Originalfassung lesen wollte (um gleich noch ein bisschen was für mein eingerostetes Französisch zu tun).  Aber naja, der Vorsatz war größer als die Umsetzung.

5. Meine Studienbriefe nicht nur als abzuspeichernde Informationen betrachten, sondern als Einladung, in eine spannende Wissenswelt zu tauchen.

6. Freunde einladen. Besuch bekommen, Zeit mit lieben Menschen verbringen.

7. Briefe und E-Mails schreiben. Telefonieren. Kontakte pflegen.

Das Telefon und ich, wir hatten diese Woche einen holprigen Start. Ich wollte: Meine Großtante zum Geburtstag anrufen. Die Mutter einer alten Schulfreundin anrufen, um die neue Adresse ihrer Tochter herauszubekommen, um der eine Karte zu schreiben. Eine weitere alte Schulfreundin anrufen und ein potentielles Treffen besprechen. Eine Bekannte anrufen und sie zum Essen einladen. Leider war wirklich keine der Damen erreichbar, so dass ich die Geburtstagsgrüße so wie die Essenseinladung auf Anrufbeantworter sprach – die anderen beiden Anschlüsse hatten nicht mal eine solche Einrichtung. Aber ich werde es weiter probieren und hoffen, dass mir morgen mehr Erfolg beschieden sein wird.

8. Scheu überwinden und auf fremde Menschen zugehen. Den ersten Schritt machen.

9. Etwas Verrücktes tun. Wildfremde Leute zu einem Picknick einladen. Aufs Operndach klettern und einen Freudenschrei ausstoßen. Ein Bayernticket kaufen und mich in den nächsten Zug setzen, ganz egal wo er hinfährt.

10. Trinken. Flirten. Dinge nicht ernster nehmen, als sie sind. Leichtigkeit lernen.

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7 Kommentare zu “Die Liste – Woche 6

    • Naja, der Rest war durchaus auch undefiniert und das Abhaken eher als Beginn einer Entwicklung zu sehen und weniger als völlig abgeschlossene Handlung. 🙂 Aber du hast völlig Recht damit, dass diese Liste sich so langsam erschöpft hat. Ob es eine neue geben wird, weiß ich noch nicht. Ideen hätte ich schon dafür, aber ich weiß nicht, ob ich dieses Spielchen noch mal betreiben möchte.

      • Mach doch die Liste nur für Dich und schau wie weit Du damit kommst ohne „öffentlichten Druck“. Ich gehe davon aus, dass Du die Liste genauso abarbeiten würdest.

        • Ich bin beim Formulieren meiner Ziele leider immer vollmundiger als bei der tatsächlichen Umsetzung, das ist eine große Schwäche von mir. Ich muss noch ein bisschen drüber nachdenken, ob eine neue Liste mir hilft, mich zu fokussieren auf das, was ich wirklich will, oder ob sie mich eher einschränkt bzw. zusätzlich belastet im Sinne von „das muss ich ja alles noch machen“. Mal sehen.

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