Planlos

Als Teenager fuhr ich häufig mit Bayern-, Schönes-Wochenend- und anderen Bummelzugtickets durch die Weltgeschichte, damals, als ich wenig Geld, aber viel Muße hatte. Eine Freundin, mit der ich viel Zeit in Zügen verbrachte, zog mich oft auf, weil ich im Gegensatz zu allen anderen nicht nur einen Zettel mit Umsteigebahnhöfen und -zeiten dabei hatte, sondern sogar noch eine ausgedruckte Liste mit allen Zwischenhalten – ich fand das hilfreich, um immer zu wissen, wie viele Haltestellen es noch sind, bis ich umsteigen muss und um auf dem Laufenden zu sein, ob der Zug Verspätung hat, ohne auf beschönigende Lokführerdurchsagen angewiesen zu sein. Kurzum, ich wollte Kontrolle. Meine Freundin fand das albern bis übertrieben und erklärte mir jedes Mal, was ich machen müsste, sei eine völlig spontane Zugtour mit einem ebensolchen Bummelzugticket, einem Tag Zeit und ganz ohne Plan, sich treiben lassen, dorthin fahren, wo es gerade gefällt. Wir hatten immer vor, das eines Tages gemeinsam zu machen. Aber die Freundschaft verblasste, ohne diese Tour je umgesetzt zu haben. Diese Vorgeschichte – und natürlich auch der noch ausstehende Punkt 9 auf der To-Do-Liste – führten dazu, dass ich für diesen Samstag plante, nichts zu planen.

Ich kaufe das Bayern-Ticket und schlendere anschließend zum Abfahrtsplan in der Bahnhofshalle. Während ich noch etwas unschlüssig auf Zeiten und Ziele starre, höre ich hinter mir auf einmal Trommeln und eine außergewöhnlich große Menschenmenge und stehe plötzlich inmitten einer Gruppe Demonstranten mit gelben Warnwesten, Plakaten, eben Trommeln und habe kurzzeitig das Gefühl, in irgendeinem skurrilen französischen Arthousefilm gelandet zu sein. Aber die Demonstranten ziehen weiter, während ich weiterhin unschlüssig stehen bleibe und mich schließlich dafür entscheide, in Richtung Süden (hoffentlich besserem Wetter entgegen) aufzubrechen und den RE nach Augsburg ins Auge fasse. Bis zu dessen Abfahrt dauert es noch zwanzig Minuten; ich überlege, wie immer in solchen Fällen die Bahnhofsbuchhandlung aufzusuchen. Im Schaufenster hängt Werbung für ein neues Magazin, das auf dem Titel mit „Veränderung: Was dich dazu bringt, deine Komfortzone zu verlassen“ wirbt. Kurz denke ich über den Kauf nach. Aber nein: Mich lesend in den Zug zu setzen wäre absolute Komfortzone, und ich habe mir vorgenommen, heute offen für Menschen und Eindrücke zu sein. Im Zug setze ich mich in einen leeren Vierer, kurz darauf stoßen zwei Frauen mittleren Alters hinzu. Über den unhöflichen Zugbegleiter am Nachbargleis kommen wir schnell ins Gespräch und freuen uns gemeinsam darüber, dass „unsere“ Zugbegleiter deutlich freundlicher sind. Die beiden fahren zu einer archäologischen Ausgrabungsstätte irgendwo hinter Treuchtlingen und zeigen sich angetan von meinem Planlos-Plan. „Augsburg ist eine schöne Stadt für einen freien Nachmittag, vielleicht können Sie sich das Fuggerhaus ansehen!“ Ich nicke höflich, während sich in mir die Erkenntnis festsetzt, dass ich eigentlich weder Lust auf Stadtbummel noch auf Stadtgeschichte habe. Aber was dann? Ich bin unruhig beim Gedanken daran, hier möglicherweise einen Tag mit Dingen zu verschwenden, die ich gar nicht will. Planlosigkeit ist nicht meine Stärke.

Nachdem die beiden Damen ausgestiegen sind, hole ich – entgegen meinem ursprünglichen Beschluss, das Smartphone nur zum Fotografieren und in Notfällen zu verwenden – doch das iPhone aus der Tasche und suche nach Verbindungen ab Augsburg: nach Lindau. Der Bodensee kam mir bereits morgens in den Sinn, als ich auf der Deutschlandkarte noch einmal schnell die bayerischen Grenzstädte ansah, um nicht aus Versehen ohne dafür gültiges Ticket in einem anderen Bundesland zu landen. Ich mag große Gewässer, vorzugsweise das Meer, aber ein großer See tut es auch. Und die Berge im Hintergrund sind natürlich ebenfalls reizvoll. Kurz hadere ich mit mir selbst: „Hättest du dir das mal vorher überlegt, dann hättest du vielleicht direkt dorthin fahren und Zeit sparen können!“ kämpft gegen „Planen und Verbindungen online suchen ist gegen deine Regeln… Hey! Warum machst du es trotzdem?!“ Egal. Ich finde eine Verbindung ohne Umsteigen knapp zwei Stunden nach meiner Ankunft in Augsburg und tatsächlich auch noch einen Zug von Lindau zurück nach Hause, dreieinhalb Stunden, ohne Umsteigen, eine Verbindung, die mir immerhin zweieinhalb Stunden in Lindau und eine akzeptable Ankunftszeit daheim beschert. Diese Idealverbindung am Abend werte ich als Zeichen, die Bodenseetour durchzuziehen. Aber erst mal habe ich Zeit in Augsburg.

Der Augsburger Bahnhof ist nicht besonders hübsch, aber immerhin nah an der Stadtmitte. Ich war schon zwei, drei Mal in der Stadt, aber immer mit Menschen, die sich auskannten. Ich habe keine Ahnung, wohin ich laufe; ich gehe erst in Richtung der Geschäfte und biege in der Fußgängerzone ab in eine Straße, an deren Ende Grün und ein irgendein Denkmal hervorblitzt. Ich finde zwar beides, aber es handelt sich nicht um einen Park oder dergleichen, sondern nur um einen, zugegebenermaßen recht großen, Mittelpunkt eines Autokreisels im Umbau, der einen Brunnen mit Abbildern von Ludwig I. und einem Luitpold sowie ein paar Hecken, Bänke und noch zu bepflanzende Blumenbeete beherbergt. Auf einer Bank sitzt ein freundlich wirkender, Zeitung lesender Mann, und ich überlege, ihn zu fragen, was er mir vorschlagen würde in der Stadt anzusehen, wenn ich nur eine gute Stunde Zeit habe. Aber ich traue mich nicht, und so schenke ich ihm nur ein Lächeln, während ich an ihm vorbei gehe und in Richtung einer Straße mit schönen alten Häusern laufe. Ich schlendere durch die Gegend, immer dorthin, wo es gerade hübsch aussieht, und verliere vollkommen die Orientierung, was mir erstaunlich wenig ausmacht. Irgendwann komme ich zum Stadtmarkt und erinnere mich, hier schon einmal gewesen zu sein. Ich spaziere über den Markt, kaufe mir ein Schokoladeneis und komme an einem anderen Ende der Fußgängerzone (oder gibt es davon mehrere?) wieder heraus. Weil die Uhr mich daran erinnert, mich langsam wieder in Richtung Bahnhof zu orientieren, frage ich einen Passanten nach dem Weg dorthin und ertappe mich selbst dabei, wie ich mir einen kopfschüttelnden guinnesschen Kommentar vorstelle, wenn ich versuchen würde, ihm das im nächsten Listen-Update als „auf fremde Menschen zu gehen“ zu verkaufen. Aber hey, ein abgehakter Punkt pro Tag ist völlig ausreichend, denke ich ein bisschen stolz auf mich. (Und denke gleichzeitig an die Warnung, Dinge nicht nur deshalb zu tun, weil ich später davon berichten möchte. Dieser Punkt spielte sicherlich eine Rolle, als ich mich entschloss, das hier gerade jetzt zu unternehmen. Aber der Tag selbst ist nicht davon geprägt, so dass das spätere Schreiben eher einen Anreiz- als einen Ausschließlichkeitscharakter hat.) Noch kurz beim Bäcker für einen mittäglichen Snack vorbei und schon geht es in den Zug nach Lindau.

Im Zug versuche ich, ein bisschen zu dösen. Leider lassen das Ruckeln und die Schieflage der Bahn das nur begrenzt zu. Also sehe ich mir die vorüberziehende Landschaft an. Der Himmel ist heute geradezu klischeehaft blau und schäfchenwolkenbedeckt, ich fühle mich an den Simpsons-Vorspann erinnert, wohingegen die hügelige Landschaft eher an Hobbitsiedlungen denken lässt. Ich habe heute schon gefühlte hundert Grüntöne gesehen, es ist faszinierend, welche Farben die Natur im Frühling hervorbringt. Die Gedanken schweifen. Zwischenzeitlich bin ich mir nicht mehr sicher, ob dieser Tag eine gute Idee war. Da sitze ich den ganzen Tag im Zug, nur um einen Kaffee am Bodensee zu trinken? Zeitverschwendung. Den Tag hätte ich auch sinnvoller verbringen können. Oder mir zumindest einen meiner Studienbriefe mitnehmen, um die Zeit im Zug zum Lernen nutzen zu können. Ich hätte auch Wandern gehen können. Die Natur unmittelbarer erleben als nur vorbeirasend hinter dem Zugfenster. Aber es nützt alles nichts, jetzt bin ich hier, also sollte ich wohl das Beste daraus machen.

Meine Überlegungen werden jäh unterbrochen, als wir in Lindau ankommen. Kurzzeitig hat man den Eindruck, als würde man mitten durch den See fahren – auf beiden Seiten sieht man Wasser, im Hintergrund die Berge, die teils noch schneebedeckt sind, ich jauchze innerlich kurz auf bei diesem Anblick und beschließe spontan, dass sich die Fahrt sehr wohl gelohnt hat. Der Lindauer Bahnhof liegt noch zentraler als sein Pendant in Augsburg, ist zwar kleiner und ebenfalls etwas schäbig, aber man sieht ihm noch an, dass er zumindest innen einmal mit Stil und Geld eingerichtet wurde. Ich vergewissere mich noch kurz, dass meine Info über die Verbindung nach Hause wirklich stimmt und verlasse dann den Bahnhof – und kaum bin ich die Eingangstreppe hinunter gestiegen, sehe ich schon den Hafen vor mir. Ich weiß nicht, warum mich große Gewässer so anziehen, aber sie geben mir stets das Gefühl von Weite, Ruhe und Erhabenheit. Meine Laune steigt augenblicklich. Ich laufe ein wenig am Hafen entlang und genieße die touristische Prägung mit Musikern und Zeichnern an den Straßenrändern und einem Gewirr aus verschiedenen Fremdsprachen und Dialekten, bis ich mir einen Platz in einem teuren, aber sehr schönen Hotelcafé mit exzellenter Aussicht sichere. Kakao und Kuchen schmecken so lecker, dass ich einen kleinen Spatz als Gast an meinem Tisch habe, der erst auf dem leeren Stuhl mir gegenüber und dann sogar auf dem Tisch herumhüpft – bis an die Krümel traut er sich in meiner unmittelbaren Nähe aber doch nicht, sondern fliegt mit seinem Kumpel, der sein Glück am Nachbartisch versuchte, laut tschilpend davon.

Ich laufe noch etwas am Wasser entlang, mache all die typischen Touristenfotos und setze mich schließlich auf eine etwas erhöhte Mauer, die einen kleinen Park vom zur Zeit geschlossenen Badebereich des Sees abtrennt. Auf der Wiese hinter mir spielen zwei kleine Kinder, Geschwister, das Mädchen vielleicht fünf Jahre alt, der Junge zwei, englischsprachig. Sie versuchen offensichtlich, die Fruchtfliegen zu fangen, die dort in Massen vorhanden sind; das Mädchen rennt über die Wiese und ruft immer wieder „Over here! Over here!“, während ihr Bruder ihr mit seinen kurzen Beinchen fröhlich hinterher rennt und doch immer erst ankommt, wenn seine Schwester mit ihrem Armgewedel bereits alle Fliegen verscheucht hat. Die ausgelassenen Kinder im Sonnenlicht, das auf die ganze Szenerie einen fast unwirklichen Weichzeichner legt – ein schöner Anblick. Ich bin nicht die Einzige, die sie beobachtet: ein junger Asiate, der mit professionellem Fotoapparat Bilder vom See schießt, dreht sich ebenfalls immer wieder nach den Kindern um. Unsere Blicke treffen sich und wir lächeln einander an. Wieder denke ich darüber nach, ein Gespräch zu beginnen, habe sogar schon einen Einstiegssatz im Kopf, traue mich aber aufs Neue nicht. Ich lasse die Beine von der Mauer baumeln und widme mich wieder dem Anblick von leichtem Wellengekräusel im Sonnenschein, als ich feststelle, dass zwanzig Meter weiter auf der Mauer der Asiate genau dasselbe macht. Wir lächeln uns wieder an, schauen noch eine Weile auf den See und beschließen etwa zeitgleich, zu gehen. Auf dem Weg zurück zum Hafen treffe ich wieder auf ihn, als er eine Katze streichelt, die zufrieden und tiefenentspannt auf einem sonnenbeschienenen Mauerstück liegt und sich genüsslich kraulen lässt. Jetzt oder nie. Ich spreche ihn an. „What a beautiful cat!“ Nicht gerade der hitverdächtigste Einstieg, aber zumindest etwas. Während wir beide die Katze streicheln, er im Nacken, ich am Bauch, entspinnt sich ein kleines Gespräch, in dem ich erfahre, dass er eigentlich aus Belgien stammt und zur Zeit an einer deutschen Uni als Post-Doc angestellt ist. Nach drei Minuten verabschiedet er sich und ich kraule noch ein wenig die Katze, genieße mit ihr zusammen die warmen Sonnenstrahlen und freue mich, dass ich meine Scheu vor fremden Menschen zumindest einmal kurz überwunden habe. Ich verlasse schließlich das sonnenverwöhnte Tier und gehe wieder zum Hafen, wo man einfach ans Wasser laufen kann. Ein paar Leute haben sich tatsächlich Socken und Schuhe ausgezogen und laufen barfuß an der wasserumspülten Kante entlang – nachdem ich die Wassertemperatur mit den Fingern getestet habe, entscheide ich mich aber dagegen, es ihnen gleichzutun. Ich spaziere noch einmal zum Leuchtturm und will gerade wieder zurück zum Bahnhof gehen, als auf einmal Blasmusik vom See her ertönt; ein festlich geschmücktes Ausflugsschiff mit Blaskapelle auf dem Deck fährt in den Hafen ein. Das Schiff hatte heute fünfzigsten Geburtstag und unternahm zu diesem Anlass eine besondere Jubiläumsfahrt. Schaulustige sammeln sich am Hafen, unterdessen spielt die Kapelle munter weiter, aber ich mache mich lieber auf den Weg zum Bahnhof – mein geplanter Zug ist zugleich die letzte Verbindung an diesem Tag. Ein wenig geschafft, aber sehr zufrieden kaufe ich mir noch etwas zu trinken und das hübsch aufgemachte Magazin mit der Veränderungen-Titelstory, das ich bereits morgens sah. Nach diesem Tag gönne ich mir auf dem Heimweg wieder meine Komfortzone.

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27 Kommentare zu “Planlos

  1. Asiaten sind doch so schüchtern. 😉 Aber schön, dass du dich überwunden hast. Und toller Bericht. Wir waren mit dem Z unterwegs. Aber eher Richtung Norden. Ungebremst wie immer.

  2. Ein schöner Ausflug. Vielen Dank, dass du uns mitgenommen hast, da bekomme ich glatt Lust, mich gleich selbst in den Zug zu setzen, aber ich bin bis zum Bodensee eher fünf Stunden unterwegs…und würde dann doch den salzigen Meergeruch vermissen.

  3. Was für ein toller Tag und was für ein toller Bericht. Habe mir auch gedacht, dass man sich einfach in den Zug setzen sollte und sich einfach treiben lassen. Tolle Sache. Dazu die interessanten Erfahrungen. Übrigens hätte ich das als Ansprechen durchgehen lassen. Aber umso besser, dass Du trotzdem den Belgier angesprochen hast.

    • Merci, Monsieur! Es war wirklich ein schöner Tag.
      Mmh, da waren meine eigenen Erwartungen wohl mal wieder höher als die von anderen. Aber letztendlich ist es ja sowieso meine Liste mit meinen Erwartungen. Das Feedback von dir und den anderen Lesern ist dabei trotzdem enorm hilfreich.

        • Nein, ich habe noch nie in Bens Stadt gewohnt. Bin etwas weiter südöstlich und nicht mehr umgezogen, seit ich blogge. Irgendwie witzig, dass jeder so genaue Vorstellungen von den anderen hat, die sich dann doch als falsch erweisen. 😉 Und die Züge waren nicht besonders voll, man bekam immer ohne Probleme einen Sitzplatz.

          • Absolut. Jetzt ist es in Deinem Fall noch nahe genug dran. Bei manchen Menschen bin allerdings sehr erstaunt. Z. B. beim Thema Alter habe ich mich schon einige Male verschätzt.

          • Mmh, ich habe zwar durchaus Altersvorstellungen, aber ob die richtig sind, weiß ich natürlich nicht. Ein Grund mehr für Bloggerlesung und Verpilcherungsfest!

          • Oh, Verpilcherungsfest! Mich umwinken Zaunspfahlhorden…
            Aber eigentlich applaudiere ich nur innigst für diese minimegamagische Reisebeschreibung. Alles richtig gemacht, meine Liebe. Sowohl unternehmenstechnisch, als auch beschreibenderweise. Fetzt!

          • Nunja, räusper, ähem,…ich gebe zu, ich hänge immer noch. Jedesmal, wenn ich denke, ich habe einen bombastösen Wiedereinstieg erwischt, wird wie von Zauberhand eine ganz andere Geschichte daraus. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Vielleicht könnten wir ja ein Halbzeitverpilcherungsfest feiern?

          • Ich bleibe dran. Versprochen. Da die Buchverkaufserlöse die finanzielle Grundlage für das Fest werden sollten, muß ich mir etwas anderes ausdenken. Mmmh, könnte mich ja als Scheißherzchenliebesbriefchenschreiberine verdingen…

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