Liebe ist… wie Fernsehserien

Wir sind wie Ted und Robin: Verstehen uns prima, aber passen doch nicht recht zusammen. Wir sind wie Moray und Denise: Wollen beide nur das Beste, aber scheitern immer wieder an Perfektionismus und Konkurrenzdenken. Wir sind wie Jeff und Britta: Das Begehren ist größer als die Alltagskompatibilität. Wir sind wie Kate und Dave: Haben ambitionierte Pläne, nur leider in unterschiedliche Richtungen. Wir sind wie Penny und Leonard: Können nicht mit-, aber auch nicht ohneeinander. Gibt es eigentlich auch Serienpärchen mit Happy End?

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17 Kommentare zu “Liebe ist… wie Fernsehserien

    • Nein, hab ich nicht – genaugenommen kenne ich bloß die ersten zwei Staffeln. Und der Titel ist natürlich ironisch gemeint. Der Einfall kam mir beim Seriengucken (wo sonst), als ich feststellte, dass ich mich immer sofort mit einer Figur identifiziere, entsprechend mit-leide und lauter Parallelen im Beziehungsleben finde.

      • Nunja, die Serien sind natürlich nicht vollkommen aus der Luft gegriffen und man würde sie nicht schauen, wenn man sich nicht in ihnen wiederfinden finde. Ich sehe nur die Gefahr, dass man irgendwann vergisst, wie das richtige Leben funktioniert, weil man nur noch nach den endlosen Fehlern jener Serienstars lebt 😉

  1. Ich beabsichtige, aus der Knoblochverpilcherung alles herauszuholen. Begleitend zum Hollywoodscheißherzchenschinken, kommt eine Serie auf den Markt. Und dann haben Sie hoffentlich Ihr Glücklichendenpärchen.
    Was sagt das eigentlich über mein Fernsehverhalten, wenn ich nur zwei davon kenne. Huchach.

    • Das sind phänomenale Aussichten, Frau Knobloch! Scheißherzchenverpilcherung im Serienformat, das schreit nach Kuscheldeckenschokoladeneisabenden.
      Dass Sie nur zwei Serienpärchen erkennen – interessehalber, welche denn? -, sagt vermutlich mehr über meine merkwürdigen Fernsehvorlieben als über Ihr Fernsehverhalten…

      • Die einzige Serie, die ich ansatzweise versuche, zu verfolgen sind die Nerds. Und das Mutterntreffen schaue ich abundzu, bin aber enttäuscht, wenn nicht Barney oft genug zu sehen ist. Dem famosen Monk hingegen bin ich hoffnungslos erlegen.

        • Monks Geistesgaben sind famos, allerdings finde ich seine Eigenheiten mitunter etwas anstrengend. Krimimalistisch folge ich deshalb lieber dem Mentalisten und dem Duo Beckett-Castle.
          Wollen Sie denn eine Auflösung für die anderen Paare?

          • Ich liebe gerade die Monkschen Macken und gebe gernst zu, daß ich mich häufig in Ansätzen wiedererkenne. Nur seinen Geist, den habe ich leider nicht. Außerdem bin ich ein klein wenig in Natalie verliebt. Hachach.
            Ja, bitte, auch wenn es mir vermutlich nichts sagt.

          • Ja die Nathalie, in die kann man sich schon verlieben.
            Moray und Denise kommen aus meiner aktuellen Serie (ich bin kein klassischer Serienwöchentlichimfernsehengucker, sondern eher der Späteralsalleanderenaberdafüreinestaffelineinerwochedvdgucker) „The Paradise“, die am meisten Spaß im BBC-Originalton macht. Jeff und Britta entstammen der Welt von „Community“, ein schräger Metametaebenencollegeklamauk. Mit Dave und Kate habe ich das Rätselraten am schwierigsten gestaltet, denn die beiden sind lediglich Nebenfiguren in „McLeods Töchter“.

    • Das Ende hat nun wirklich lange gedauert. Dann doch lieber Chandler und wie hieß Courtney Cox noch mal in der Serie?

      Ich bin ein großer Freund von Frank und Claire in „House of Cards“.

      • Das war Monica…ja, aber Monchan waren ja auch so nen“Topf-Deckel“ Pärchen, da identifizieren sich aj auch nur die ekelhaft-glücklichen Pärchen mit…;-)

        HOC muss ich beizeiten mal anfangen, da hab ich jetzt schon sooo viel von gehört…

        • „Die ekelhaft-glücklichen Pärchen“. Was eine geile Beschreibung.

          Bei HOC solltest Du anfangen, wenn Du Zeit zum Binge-Viewing hast. Sehr hoher Suchtfaktor.

  2. Ja, die gibt es. Aber Leid und Elend verkauft sich oft besser. Wobei wir wenn meist Serien für Frau – Frau schauen. Und bei solchen Episoden kann es richtig fetzen 😉 Nicht wir uns! 😀 😀 😀

    • Die glücklichen Pärchen in Serien werden auch meistens rausgeschrieben, sobald sie sich gefunden haben. In McLeods Töchter (ja, ich habe alle acht Staffeln gesehen) ist mir das besonders aufgefallen: Die ersten beiden kriegen sich – sie stirbt. Die nächsten kriegen sich – sie wandern aus. Die dritten kriegen sich – und müssen ins Zeugenschutzprogramm. Die vierten kriegen sich – er stirbt. Ein glückliches Pärchen generiert eben viel weniger Handlung, sprich: ist langweiliger.

      • The L-Word hat es trotzdem auf einige Jahre und Staffeln gebracht. Klar haben sich die Mädels auch gefetzt und getrennt. Aber das Hauptpaar hatte ja ein Happy End.

        Bei rein lesbischen Serien gab es oft das Klischee, eine der Frauen sterben zu lassen. Besonders aufgeregt hatte mich das bei Lip Service und der verlogenen Aussage der Autorin. Die hat dann ihre virtuelle Prügel von den Mädels bezogen. Und irgendwie hat man bisher nichts mehr von ihr gehört.

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