Fragen über Fragen

Die Fragerei geht weiter! Es fragte derverstecktepoet:

1. wie kamst du zum schreiben?
Reizwortgeschichten in der fünften Klasse. Weil es in der Schule Spaß machte, schrieb Maman für mich am Nachmittage Titel auf, die ich mit Leben füllen konnte. Meine Favoriten: „Vom Maulwurf, der zum Mond fliegen wollte“ (ich darf hinzufügen, dass er es selbstverständlich dorthin schaffte) und „Wie Baron Münchhausen die Welt vor BSE rettete“ (ein Thema, das auch Zehnjährige beschäftigte).

2. gibt es für dich vorbilder?
Vorbilder im Sinne nicht von Menschen, wie die ich werden will, sondern von Menschen, die ich bewundere, weil sie authentisch leben, sich nicht unterkriegen lassen und zumindest von außen den Anschein erwecken, glücklich zu sein: Ja. Wenn ich mich auf einen Prominenten, oder sagen wir mal: eine Person des öffentlichen Lebens, festlegen soll, dann Pia Douwes. Hauptsächlich aber mehrere Personen aus dem Familien- und Bekanntenkreis, zumeist gestandene Frauen mittleren Alters, die Tag für Tag versuchen, ihr Leben inmitten von tausend Anforderungen gut hinzukriegen. Dieses Work-Life-Balance-Ding (das ja eigentlich eher ein Beruf-Kinder-Beziehung-Haushalt-ich-selber-und-jetzt-noch-schnell-Yoga-gegen-den-Stress-Balance-Ding ist) ist so eine Gratwanderung, dass ich jeden bewundere, der das ohne größere Abstürze schafft.

3. wie entstehen deine texte?

Spontan und planlos. Wenn ich eine Idee habe, schreibe ich drauflos, wenn nicht, dann eben nicht. Im Alltag organisiere und plane ich gernst, aber beim Schreiben bin ich lieber völlig ungebunden.

4. was bringt dich aus dem konzept?
Konfrontative Kritik. Überhaupt Konfrontationen der unangenehmen Sorte. (Die andern auch, aber da macht mir das Ausdemkonzeptkommen nix.) Fragen, auf die ich keine Antwort weiß.

5. wen sollten andere noch kennenlernen?
Mich!

6. warum ist schreiben wichtig?
Weil es beim Denken hilft.

7. welcher satz umschreibt dich?
„Ich wäre so gerne so mutig und so schön wie sie
Und ich würde so gerne meinem eigenen Herzen vertrauen
Ich würde mich einfach mögen und mir immer sagen
Es ist doch das Beste vor möglichst nichts Angst zu haben
Es ist doch das Beste vor möglichst nichts Angst zu haben“
(Maike Rosa Vogel: „Das mutigste Mädchen der Welt„)

8. welches buch empfiehlst du für die jackentasche?
„Das weiße Abendkleid“ von Victoria Wolff.

9. Du lädst zum essen, trinken, philosophieren
was steht als motto / einladungsnotat auf der versendeten karte?
Vermutlich gibt es keine Karte. Die richtig guten Essentrinkenphilosophierentreffen finden ja doch meistens ohne Einladung und spontan statt.

10. füller oder diktiergerät oder bleistift / warum?
Bei dieser Auswahl: Bleistift. Füller ist für Linkshänder nicht so toll (die allzeit blaugefärbte Hand und die verschmierten Hefteinträge bis zum Ende der schulischen Füllerpflicht sind mir noch zu gut in Erinnerung), und weil ich zum Formulieren die Worte sehen muss, kommt auch das Diktiergerät nicht in Frage.

11. vervollständige diesen satz!
Literatur ist………………..
… der Eingang zu einer fantastischen Welt.

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