Silvesterabende

Die miesesten Silvesterabende sind die, an denen man krampfhaft versucht, den größtmöglichen Spaß zu haben und sich auf möglichst außergewöhnliche Weise amüsieren und beeindrucken zu lassen. Geht nie gut und endet meistens frustriert auf der heimischen Couch. Die besten Silvesterabende dagegen: Die, die man mit guten Freunden in angenehmer Umgebung verbringt. Gemeinsames Raclette, im Anschluss eine mehr oder weniger gelungene Feuerzangenbowle, Bleigießen mit Blei, das nicht richtig schmilzt und Figuren, die beim besten Willen nicht zu erkennen sind, dann mit Sekt anstoßen, vor der Haustür Feuerwerk gucken und selbst ein bisschen herumzündeln. Schließlich wieder ins Warme und noch ein, zwei, drei oder mehr Stündchen mit angeheiterten Gesprächen verbringen, um sich im Morgengrauen einen Schlafplatz auf dem Sofa zu sichern und am nächsten Mittag in der völlig chaotischen Küche die restliche Mannschaft zum Katerfrühstück zu treffen. So sollte es sein in meiner Idealvorstellung. Diese Saison hatte ich eher Variante 1. Aber ich habe gelernt: Selbst wenn die Zeit bis 00:00 Uhr eher verkorkst verläuft, kann die Silvesternacht noch Spaß machen. Auch wenn daraus so etwas Banales wie ein geschwisterlicher Serienmarathon begleitet von Schokoladeneis wird.

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4 Kommentare zu “Silvesterabende

  1. Na, die Kombination von Geschwisterlichkeit, Schokoladeneis und Serienguckerei klingt immerhin nach einem versöhnlichen Jahresneubeginn. Alles Gute wünsche ich für Zwotausendvierzehn. Herzlichst.

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