Filmtipp

Heute mal ein Filmtipp, noch völlig aus der Euphorie des abendlichen Kinobesuchs: Auf dem Programm stand „Mr. Morgan’s last love“ – ein wunderschöner und berührender Film, der mit wenigen Figuren eine dichte Atmosphäre zu schaffen vermag. Im Mittelpunkt der Handlung steht Mr. Morgan, der seit dem Tod seiner Frau vereinsamt in Paris lebt und nur wenige Kontakte hat; auch zu seinen Kindern in den USA hat er keine stabile Beziehung mehr. Eines Tages tritt die junge Tanzlehrerin Pauline, die er zufällig im Bus kennenlernt, in sein Leben. Sie werden Freunde – eine Freundschaft, die manchen nicht passt und auch für die beiden nicht immer einfach ist.

Wer französische Filme wie „Die Eleganz der Mme Michel“,“8 Frauen“ oder „Odette Toulemonde“ mag, der wird „Mr. Morgan’s last love“ ebenfalls lieben. Auch wenn es kein originär französischer Film ist, so scheint doch der Drehort Paris positiv einzuwirken und eine ruhige, aber beeindruckende Grundstimmung zu schaffen. Allerdings sollte man den Film lieber in Begleitung ansehen: Optimal wäre ein Mensch, dessen Hand man bei gewissen Szenen fest drücken kann und dessen Schulter einen angenehmen Liegeplatz für den eigenen Kopf bietet. Sollte ein solcher Mensch aber gerade nicht zur Verfügung stehen, tut es auch eine gute Freundin, die gelegentlich ein Taschentuch reicht – denn ich zumindest habe szenenweise richtig geheult.

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