Urlaubsreif

Tage wie den heutigen braucht man nicht unbedingt. Nur leider kommen sie so häufig vor, dass man eigentlich nicht drumherum kommt. Vormittags über der Hausarbeit für die Uni brüten, die schlimmsten Ecken im Haushalt anpacken (heute: das Katzenklo), schnell etwas zu Mittag herunterschlingen, dann in die Arbeit, sich mit anstrengenden Kollegen herumschlagen, später Mist bauen und sich freuen, dass die Kollegen noch mehr Mist gebaut haben, so dass meiner gar nicht mehr auffällt, spätabends nach Hause kommen, von einer hungrigen und genervten Katze empfangen werden, auf dem Weg zum Katzenfutter feststellen, dass ich morgen dringend neues kaufen muss und sich außerdem der Abwasch in der Küche so stapelt, dass kaum mehr Geschirr im Schrank sein dürfte, trotzdem viel zu geschafft sein, um sich darum heute noch zu kümmern, sich stattdessen mit dem fast leeren Nutellaglas und einem Löffel vor den PC setzen, von Facebook auf banale bis bescheuerte Youtube-Videos weitergeleitet werden und sie trotzdem anschauen, irgendwann später übermüdet ins Bett fallen, ohne wie geplant noch die Gymnastikübungen für eine schöne Figur und weniger Rückenschmerzen gemacht zu haben, deshalb ein schlechtes Gewissen haben, dennoch schnell einschlafen und morgen zu spät und immer noch müde aufwachen. Ich bin wirklich reif für den Urlaub, aber sowas von.

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